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Über Uns

Bereits heute übernehmen Millionen von Menschen, die auf der ganzen Welt verteilt leben, Aufgaben und Tätigkeiten, die über digitale Plattformen und Apps ausgelagert werden.

Digitale Plattformen stellen für viele Menschen eine wichtige Möglichkeit der Einkommenserzielung dar und bieten ihnen Entwicklungschancen. Da die Arbeitskräfte von digitalen Plattformen jedoch nicht durch Arbeitsgesetze oder gemeinsame Interessenvertretungen geschützt sind, erhalten viele niedrige Löhne, müssen schlechte oder gar gefährliche Arbeitsbedingungen und prekären Verhältnissen hinnehmen.

Fairwork hat sich zum Ziel gesetzt, die besten und die schlechtesten Praktiken der sich entwickelnden Plattformökonomie aufzuzeigen. Im Rahmen von Workshops in Genf hat Fairwork Plattformen, Arbeitskräfte, Gewerkschaften, Regulierungsbehörden und Wissenschaftler zusammengebracht, um weltweit gültige Prinzipien für faire Arbeitsbedingungen in der Plattformökonomie festzulegen. Diese Prinzipien wurden im Rahmen mehrerer trilateraler Workshops in Südafrika, Indien und Deutschland überarbeitet. Anhand der Prinzipien vergibt Fairwork für jede digitale Plattform eine Fairness-Bewertung.

Im Wesentlichen geht es Fairwork darum, eine andere und gerechtere Vorstellung von der Plattformökonomie zu entwickeln und sie entsprechend zu gestalten. Durch die Bewertung der Plattformen anhand von bestimmten Fairness-Kriterien wollen wir nicht nur verdeutlichen, wie die Verhältnisse in der Plattformökonomie derzeit sind, sondern auch, wie sie künftig sein könnten.

Fairwork greift dabei auf das Expertenwissen und die Erfahrung zurück, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der American University of Cairo (Ägypten), der Chinese University of Hong Kong’s Centre for Social Innovation Studies (HongKong), De La Salle University (Philippinen), der International Institute of Information Technology Bangalore (Indien), dem Centre for Labour Research (Pakistan), FLACSO-Ecuador (Ecuador), Ghana Institute of Management and Public Administration (Ghana), Humboldt-Universität zu Berlin (Deutschland), iSocial (Bangladesch), Public Policy Research Center (Serbia), der Technischen Universität Berlin (Deutschland), Tu Wien (Austria), Universidad Adolfo Ibáñez (Chile), Universidad del Rosario (Kolumbien), Universidade do Vale do Rio dos Sinos (Brasilien), Universitas Gadjah Mada’s Center for Digital Society (Indonesien), University of California’s Hastings College of the Law (US), der University of Cape Town (Südafrika), University of Leuven (Belgien), der Universität Manchester (UK),  der University of Oxford (UK), der Universität Western Cape (Südafrika), Weizenbaum Institut (Deutschland), Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (Deutschland), und XU Exponential University (Deutschland) in Bezug auf die Arbeitsmethoden und -bedingungen auf digitalen Arbeitsplattformen aufgebaut haben. Dabei besteht die Aufgabe der Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter darin, aus den Fairwork-Prinzipien messbare Kriterien abzuleiten, anhand der Kriterien belastbare Studien zur Bewertung der Plattformen durchzuführen und die Ergebnisse in transparenter Form zu veröffentlichen.

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